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Checkliste: Planung einer Holzpellets-Heizung


1. Heizung- und Heizkessel
Holzpellets-Heizungen besitzen einen speziellen Pelletbrenner. Die Versorgung des Brenners mit den genormten Holzpellets erfolgt bei Zentralheizungen über eine Transportschnecke, mit der die Pellets vollautomatisch dem Lagerraum entnommen und dem Brenner zugeführt werden. Alternativ ist auch die Brennstoffversorgung über eine Saugaustragung möglich.




2. Wieviel Lagerraum benötigt man ?
Die Lagerung der Holzpellets erfolgt in einem seperaten Vorratsraum. Dabei handelt es sich im Idealfall um einen an den Brennereaum angrenzenden Kellerraum, der mit einer aus Schrägböden bestehenden Unterkonstruktion und einer Transportschnecke ausgebaut wird. (s. Skizze Links) Zusätzlich ist die Auskleidung mit Prallschutzplatten von nöten. Hierbei können ca. 2/3 des Lagerraumvolumens für die Lagerung der Pellets genutzt werden.
Alternativ dazu ist die Lagerung in speziellen Gewebe- /Silobehälteren möglich (s. Photo recht-oben). Eine trockene Lagerung vorausgesetzt, können Pellets auch in Erdtanks außerhalb des zu beheizenden Gebäudes aufbewahrt werden.



3. Transport von Holz-Pellets
Pellets werden mit einem Tankwagen (s Bild links) einfach, sicher und effizient an den Kunden geliefert, und dort in den Lagerraum gepumpt.

4. Wartung und Sonstiges
Um den ordnungsgemäßen Betrieb der Holzpelletsheizung sicherzustellen, empfiehlt sich der Abschluss eines Wartungsvertrages. Die jährlichen Kosten betragen nur wenige hundert Euro.
Auf Grund kürzerer Reinigungsintervalle kommen höhere Kosten, im Vergleich zu fossilen Brennstoffen, für die Schornsteinpflege auf sie zu.

5. Förderung und Finanzierung
Die Anschaffung von Holzpellets-Heizungen wird auf Bundesebene über das Markanreizprogramm als Zuschuss (s. Förderung) oder auch die KfW gefördert. Des Weiteren gibt es spezielle Programme der Bundesländer.

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